Abla
Schauspiel von Wolfgang Vincke - Inszenierung: Reza Jafari

Hintergrund für das Stück bilden die Ereignisse um den mysteriösen Tod eines Jungen aus dem Aachener Ostviertel der sich in der Offenen Tür Josefshaus als DJ bereits einen Namen gemacht hatte. Über den tragischen Schlag hinaus, der sein Tod für die Mitglieder seiner Familie bedeutet, löste er im Umfeld des Josefshauses eine Verunsicherung unter den Jugendlichen aus, die bisher nicht thematisiert oder gar aufgearbeitet wurde.

Während der Recherche durch den Autor Wolfgang Vincke stellte sich heraus, dass seine bereits in seinem jungen Leben in eine Konfliktstruktur eingebunden war, die tragische Züge aufweist und deren Elemente stellvertretend für viele Jugendliche aus dem Ostviertel angesehen werden können.

Im Theaterstück erfährt der Zuschauer die Hintergründe von DJeFs Geschichte aus dem Blickwinkel seiner drei Schwestern. (Abla, dt. Schwester). Abla stellt einen Versuch dar, mit Hilfe von künstlerischen Mitteln die Frage nach den Motiven, die zum Tod des jungen Mannes führten, zu beleuchten und mögliche Erkenntnisse als Basis für eine weiterreichende Diskussion bereitzustellen.

Mit dieser Produktion – aufgeführt in der Spielzeit 2004/2005 im Bürgerzentrum St. Fronleichnam und im Theater 99 – wurde das chaOSTheater gegründet.

Presseecho