Theater aus dem Ostviertel für das Ostviertel

Sozialarbeit und Theater in lebensnahen Stücken zu verknüpfen und diese an Spielorten im multikulturellen „Brennpunkt“ Aachen-Ost aufzuführen, das sind die Intentionen des chaOSTheaters.

Im Zusammenspiel von künstlerischen Mitteln und sozialpädagogischer Arbeit beleuchtet das chaOSTheater die Fragen nach den Ursachen gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte vor allem im Rahmen der Migrantendiskussion.

Beheimatet in der Offenen Tür Josefshaus im Aachener Ostviertel, wurde das chaOSTheater von Sozialarbeiter Richard Okon initiiert. Gemeinsam mit dem Autor Wolfgang Vincke werden Theaterstücke ausgewählt, deren Inhalte und Themen mit dem Leben der Menschen vor Ort zu tun haben und mit denen sich diese Menschen identifizieren können.

Der Regisseur Reza Jafari sorgt für mehrere Inszenierungen pro Jahr, unterstützt von professionellen Choreographen, Technikern, Bühnen- und Kostümbildnern. Die Schauspieler sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Nationen und werden während der Probenphase sozialpädagogisch begleitet.

Seit der Gründung 2004 haben die Inszenierungen des chaOSTheaters (z. B. „Abla“, „Asye S. Eingemauert. In mir.“ oder „DOG EAT DOG – Raus aus Baumheide) große Resonanz bei Publikum, Institutionen und in der Presse erzielt. Vor allem gelang es, auch theaterferne Menschen zum Aufführungsbesuch zu bewegen.

Wir hoffen, dass dieses Projekt Mut macht, sich auf den Weg zu machen, um von einem multi-kulturellen Nebeneinander zu einem interkulturellen Miteinander zu gelangen.

Um den eingeschlagenen Weg zum kontinuierlichen Erfolg führen zu können, benötigt das chaOSTheater weitsichtige Mitstreiter, Sponsoren des Geistes, Mäzene des Wagemuts und Förderer der Finanzen